Bürgerliches Selbstbewusstsein und kaufmännische Gewandtheit spiegeln sich in der 300-jährigen Geschichte des Hamburger Opernhauses wieder. Im Januar 1678 wird das "Opern-Theatrum" eröffnet. Der langgestreckte, einem Schuppen ähnelnde Holzbau des italienischen Baumeisters Sartorio stand zwischen Jungfernstieg/Ecke Gänsemarkt und den Collonaden. Es war das erste öffentliche Opernhaus in Deutschland. Opernaufführungen gab es bis dahin nur an Höfen, zugänglich einem ausgewählten und geladenen Publikum. Das Theater hat eine lebhafte Geschichte hinter sich: Während es im Barockzeitalter musikalisches Zentrum war, legt man im 18. Jahrhundert mehr Wert auf das Schauspiel. Heute spielt man immer wieder zeitgenössische Stücke. Während des Krieges wird der Zuschauerraum durch Luftangriffe völlig zerstört, nur das Bühnenhaus bleibt erhalten. Nach Interimslösungen entsteht schließlich nach Plänen des Architekten Gerhard Weber ein neues Zuschauerhaus, das am 15. Oktober 1955 mit Mozarts "Zauberflöte" in der Inszenierung von Günther Rennert eröffnet wird.
Hamburgische Staatsoper
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
http://www.hamburgische-staatsoper.de
Öffnungszeiten: Kasse: Mo. bis Sa. von 10 bis 18.30 Uhr

Anfahrt Hamburgische Staatsoper

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