Ein etwas anderer Club! Die musikalische Bandbreite ist vielseitig- der Schwerpunkt liegt im "Indie/Alternative" Bereich. Wer auf nichtkommerzielle Musik steht, ist hier genau richtig.
Batschkapp
Maybachstraße 24
60433 Frankfurt/Main
http://www.batschkapp.de
Öffnungszeiten: Täglich von 22 bis 4 Uhr

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Kommentare

Hallo,
gestern hatte ich das zweifelhafte Vergnügen das Konzert von Cock Robin in der Batschkapp erleben zu dürfen. Die Band gab zwar ihr Bestes, aber der Sound war eine einzige Katastrophe.

Warum?
1. Der ganze Sound war total dumpf – keine Dynamik oder Brillanz! Es klang als hätte jemand Wolldecken über die Boxen gelegt. War gut zu hören, als Anna LaCazio und Kingsbery - nur von der Akustikgitarre begleitet - sangen.
2. Die Anlage war bis zum Anschlag aufgedreht und viel zu laut. Es kam immer wieder zu massiven Verzerrungen. Gut zu hören, wenn der Sänger oder der Gitarist voll loslegte. Am nächsten Tag habe ich immer noch schlecht gehört. Das ist mir das letzte Mal bei den Scorpions und Bruce Springsteen passiert. Und die spielen zum Teil fetten Hard-Rock!
3. Dazu kam, das die Abmischung der Instrumente völlig misslungen war: Der Synthesizer war zu laut. Der Gitarist hat zwar topp gespielt, war aber der Lautesten von allen und hat die restliche Band glatt an die Wand gespielt. Bei hohen Tönen gab es auch hier massive Verzerrungen (Jaulen).
4. Insbesondere die Sängerin war viel, viel zu leise. Wenn die Band voll loslegte, habe ich von Anna LaCazio nichts mehr gehört.

Der Sound war leider überall so mies. Egal, ob ich in der Hallenmitte oder hinten rechts neben den Eingang stand. Die völlig überdrehte Lautstärke konnte man auch dem Podest vor der Theke "erleben". Obwohl dort zwei duzend Leute draufstanden, vibrierte der Boden bei jedem Lied durch und durch!

Fazit:
Ich weiß nicht ob diese miese Anlage von der Batschkapp oder von Cook Robin war und welcher Halbtaube am Mischpult gesessen hat?!?
Es ist aber völlig unverständlich, warum man bei einer Synthie Pop Band - die überwiegend Balladen spielt - die Anlage bis zum Anschlag aufdrehen muss.
Die Band lebt vom Wechsel- und dem Duettgesang von Anna LaCazio und Kingsbery. Aber wenn der Gitarrist alles übertönt und die Sängerin nicht mehr zu hören ist …

Cook Robin ist einer meine Lieblingsbands aus den 80er und habe alle LP’s von Ihnen (Die schwarzen Scheiben mit dem Loch in der Mitte). Nach einer Stunde hatte ich genug von dem Elend und bin gegangen.
Ich hatte keine Lust mir die schönen Erinnerungen durch diesen "Krach" noch weiter versauen zu lassen.

Schade, für 40 EUR einfach nur enttäuschend …
Tom

P.S.
Was den Sound und auch das Ambiente angeht, da sollten sich die Macher der "Kapp" mal den Colos-Saal in Aschaffenburg ansehen. Dort habe ich letzen Monat Alannah Myles gehört und die hat es mit ihrer Band richtig krachen lassen. (Obwohl Sie nach ihrem Unfall unglaublich zerbrechlich aussieht). Der Raum hat ungefähr die gleiche Größe.
Da war nix zu laut, keine Verzerrungen und die Instrumente waren sauber abgemischt!
Und das Alles für schlappe 23,50 EUR!

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